Kommunimus
: Ist der Kommunismus Vergangenheit? Dies mag eine weit verbreitete Vorstellung
sein. Tatsache ist jedoch, dass eine Milliarde Chinesen noch immer unter
kommunistischer Herrschaft leben und dass in osteuropäischen Ländern große Teile
der Bevölkerung nach wie vor mit Nostalgie an die “Volksdemokratie” zurück
denken. Dazu scheint sich in den westlichen Ländern im dem Lager der
Altermondialisten ein Neo-Kommunismus in neuer Gestalt zu entwickeln. Zehn Jahre
nach dem Erscheinen des “Schwarzbuch
des Kommunismus”, das in 26 Sprachen übersetzt wurde, beträchtliche
Aufmerksamkeit erregte und eine weltweite Debatte auslöste, bietet nun das
"Dictionnaire du communisme" eine detaillierte Analyse der Entwicklung und
Funktionsmodi eines der großen totalitären Systeme des 20. Jahrhunderts. Das
Historikerteam, das an diesem von
Stéphane
Courtois geleiteten Gemeinschaftswerk arbeitete, machte neue Funde in den
Archiven des früheren Ostblocks. Diese ermöglichen tiefere Einsichten, zum einen,
weshalb die “kommunistische Idee” in der Sowjetunion und China triumphieren,
aber auch im Westen und in der ganzen Welt so starken Einfluss gewinnen konnte,
zum anderen, weshalb sie auch heute noch so lebendig ist, trotz aller
Erkenntnisse über die wahre Natur des „Systems“. Die Versuchung besteht fort,
und mit ihr die teleologische Dimension des kommunistischen
Gesellschaftsprojekts. Die Doktrin: Leninismus, das Organisationsmodell: Einheit
von Staat und Partei, Strategie und Taktik determiniert von den Bedingungen der
Machtübernahme und des Machterhalts. Ehe wir das Fell des Bären zerteilen und
reinen Tisch mit der Vergangenheit machen, sollten wir sicherstellen, dass er
wirklich tot ist.
Politische
Polizeikräfte und Geheimdienste : Das 20. Jahrhundert hatte das traurige
Privileg, die Entwicklung der beiden furchtbarsten Modelle des Totalitarismus zu
erleben; Nationalsozialismus und Kommunismus. Nach der Übernahme der Macht
stützten sich die Führer dieser totalitären Regime zu deren Erhalt auf
furchterregende Geheimdienste und politische Polizeikräfte. Berüchtigt waren
Gefängnisse wie die Lubjanka der Tscheka in Moskau, die
Stasi-Untersuchungshaftanstalten Bautzen 2 und Berlin-Hohenschönhausen in der
DDR oder das Securitate-Gefängnis in Pitesti in Rumänien. Letzteres stellte
François Furet zu Folge "einen der schlimmsten Fälle der Entmenschlichung in
unserer Zeit” dar: Die Folterer zwangen die Gefangenen, sich gegenseitig zu
foltern, um ihnen ihren Opferstatus zu verweigern! Die utopische Idee einer
Gesellschaft, in der die Gleichheit der Lebensbedingungen durch das Verbot
persönlicher Bereicherung und durch die Vergesellschaftung der Früchte der
Arbeit gesichert werden sollte, führte dazu, dass sich ausschließlich
Parteimitglieder bereicherten. Patrick Moreau, Politikwissenschaftler und
Extremismusforscher, 1984 – 1988 Mitglied der Enquetekommission des Deutschen
Bundestages “Überwindung der Folgen der SED-Diktatur”, erklärt in "Im
Kern des kommunistischen Systems: Die Dienste (1917-1990)“, wie diese
“Organisationen arbeiteten und wie ihre Schergen, schuldig an Tode von Millionen
Menschen, später mit seltenen Ausnahmen von einer fast völlig unterlassenen
Strafverfolgung und damit totalen Straffreiheit profitierten.
Marine
: Bei einem
Symposium zum Thema “Die Vendée und das Meer: Von der Hochseefischerei zur
globalen Vendée” ließ Vizeadmiral a.D. Guy Labouérie, Mitglied der
Académie de Marine,
Autor einer Reihe von Referenzwerken, seine Zuhörer aus der Vendée teilhaben an
seiner tiefen „Sehnsucht
nach dem Meer“. Sein neuestes Buch, "Penser
l'Océan avec Midway" ("Das Meer nach Midway überdenken") ist ein weiterer
Akt des Glaubens an das Meer. Er erinnert sich, wie Jacqueline Tabarly ihm 1988
mitteilte, wie bedauerlich sie fand, dass “seit viel zu vielen Jahren alle
unsere Regierenden das Meer ignoriert haben. Die Franzosen sind Landratten …
obwohl sie Küsten und Schiffe haben. … Aber vom Meer nehmen sie lediglich die
Strände zum Amüsieren und den Fisch zum Essen wahr.” Die politische Elite
verfolgt dort offensichtlich keinen Plan. Ob nicht genutzte oder schlecht
genutzte Ressourcen, die Irrtümer sind zahlreich und das Fehlen maritimer
Visionen wird schmerzlich spürbar. Ozeane bedecken 70% der Erdoberfläche. Drei
von vier Menschen leben in einer Küstenregion, 80 Prozent aller Güter erreichen
uns per Schiff. Diese Zahlen sprechen für sich. Wie kann dann ein Land wir
Frankreich - mit drei Meeresküsten – sich so wenig um die dringende Notwenigkeit
sorgen, “das Meer neu zu denken” und eine längst überfällige echte maritime
Strategie zu entwickeln, wie alle großen Länder der Welt dies zur Sicherung
ihrer Macht getan haben!
Für
diejenigen, die sich für dieses Thema interessieren, hat Admiral Labouérie auf
dieser Site dreizehn Papers über die Schlacht von Midway veröffentlicht. Sie war eine
entscheidende und zweifellos die größte Schiffs- und Luftschlacht aller Zeiten.
Mit ihrem Ausgang gewannen die Vereinigten Staaten die Oberhand über die
japanische Flotte. Dieser Sieg war ein Wendepunkt im Pazifik, ohne ihn hätten
die Amerikaner im Juni 1944 nicht in der Normandie landen können. Die Schlacht
wurde gewonnen wegen des Mutes tausender Männer, Seeleute, Piloten, und
Infanteristen, von denen sich einige bewusst selbst opferten, und wegen solch
herausragender Kommandeure und bemerkenswerten Strategen wie die Admiräle Ernest
J. King oder Chester W. Nimitz, and schließlich dank der Arbeit der „Knacker“
des japanischen Geheimcodes, der "Rochefort-Gruppe", ohne die dieser Sieg nicht
möglich gewesen wäre. Dieser Rückblick ist interessant, weil Admiral Labouérie
über die historische Bedeutung hinaus reichende Lehren gezogen hat, die auf die
Gegenwart angewendet werden können. "Das Meer nach Midway überdenken" ist das
Plädoyer eines Seemanns, der unsere Wissenslücken kennt, und ein Alarmruf, um
unser Bewusstsein zu entwickeln und die Reichtümer, die der Ozean bieten kann,
mit zu berücksichtigen.
Korruption
in Bulgarien : Euro Topics zufolge macht das dramatische Scheitern der Europäischen Union
derzeit Schlagzeilen in Bulgarien. Das Monitoring des Landes hat „nicht im
geringsten zum Rückgang der Korruption“ geführt. „Seit über einem halben Jahr
macht Bulgarien angeblich Fortschritte in der Kriminalitäts- und
Korruptionsbekämpfung, und die Kommission tut so, als ob sie diesen Prozess
streng verfolge. … Weder die großen Kriminellen noch die korrupten Funktionäre
in den oberen Etagen des Staates werden Probleme damit haben.“ Die Einstellung
dieses Monitoring wird deshalb nicht mehr sein als eine “reine Formalität.
Brüssel hat den Bulgaren ihre letzen Hoffnungen geraubt, dass die Rettung vor
der Mafia von außen kommen könnte." Weltbank, Europäisches Parlament,
Kommission und bulgarische
Presse ziehen dieselben Schlüsse:
Die Subventionen der EU – Milliarden Euros pro Jahr –
werden schon an der Quelle von
mafiösen Clans „abgeschöpft“.
Einige von ihnen brüsten sich öffentlich, dass sie straffrei bleiben.
Angesichts der bevorstehenden Kommunalwahlen besteht das Risiko, dass diese
Clans sich das Land und seine lokalen Finanzen aneignen. Vor der französischen
EU-Ratspräsidentschaft könnte Präsident Sarkozy bei seinem Besuch in Sofia am 4.
Oktober 2007 sehr wohl die bulgarische Regierung an ihre Verpflichtung erinnern
und sie zur Wachsamkeit gegen diese „Rückkehr
der alten Dämonen“ auffordern. Bericht aus Brüssel und Strasbourg
von François de Vries.
Die
schwarze Kraft : Wie jedes Jahr wurde am 31. August 2007 in Frejus der
Helden von Bazeilles gedacht. Frankreich ehrte feierlich seine Senegalesischen
Infanteristen. Sie fielen der Undankbarkeit eines Landes zum Opfer, das nach der
Gewährung der Unabhängigkeit für seine früheren Kolonien versucht hat, mehrere
Kapitel einer gemeinsamen mit Blut, Schweiß und Tränen geschriebenen Geschichte
zu schließen. Viele Jahre haben allein die Marineinfanteristen (Marsouins) und
Kolonialinfanteristen (Bigors) die Flamme des Gedenkens an ihre
Opferbereitschaft wach gehalten. Ihnen haben Éric Deroo und Antoine Champeaux
ein
bewegendes Buch gewidmet und einen
Dokumentarfilm gedreht, der auf den hervorragenden ECPAD-Archiven beruht.
Ihre Geschichte ist diejenige einer wiedergefundenen Waffenbrüderschaft, die
in unser kollektives Gedächtnis aufgenommen worden ist. Wenngleich die
Senegalesen fast ein Jahrhundert in manchmal fast karikierender Weise in
unterschiedlichen Formen öffentlich heroisiert worden sind, auf Plakaten,
Postern oder Postkarten, so wird doch die
Opferbereitschaft dieser schwarzen Truppen in den beiden Weltkriegen endlich
anerkannt.
Kooperation
mit Afrika : Glücklicherweise hat Frankreich enge Verbindungen mit
denjenigen Ländern seines früheren Kolonialreichs gepflegt, die dies wünschten.
Unverzichtbarer Bestandteil seines diplomatischen Handelns, ist die Hauptaufgabe
der
DCMD die "Kooperation im militärischer Ebene und in der Verteidigung“. Die
DCMD hat eine strukturelle Kooperation mit ihren wichtigsten Partnern aufgebaut.
Deren Führung wurde im Außenministerium angesiedelt, um die Kohärenz bei der
Führung der französischen Politik der Kooperationen zu sichern. In Afrika zielt
diese insbesondere auf die Stärkung nationaler, subregionaler und regionaler
Kapazitäten, die Schlüsselelemente der Stabilisierung dieses Kontinents sind.
General Emmanuel
Beth sieht diese französische militärische Zusammenarbeit als Faktor der
Stabilität in Afrika, aber auch für Europa. Daneben hat sich die École
militaire de spécialisation de l'outre-mer et de l'étranger, EMSOME,
die alma
mater der französischen Marine, zum europäischen Ausbildungszentrum für alle
Militärs, die an dieser Kooperation beteilig sind, entwickelt.
Bei
Auslandseinsätzen kann nicht improvisiert werden, um Major Philippe Dupas zu
zitieren, den Chefredakteur der Zeitschrift "l'Ancre
d'or-Bazeilles". Der Dienst in einem fremden Land erfordert ein gutes
Verständnis der Umgebung, in die der Soldat und seine Familie gestellt werden.
Dies umfasst die Kenntnis der geographischen, historischen, ökonomischen und
geopolitischen Situation. So hat EMSOME 2006 25.000 Studenten, Soldaten und ihre
Partner, ziviles Personal der Streitkräfte, Personal anderer Ministerien und
sogar von privaten Unternehmen geschult.
Weltraumüberwachung :
Das Radarsystem „GRAVES“ (Großes an die Weltraum-überwachung angepasstes Netz),
erstmals beim Salon du Bourget von CDAOA im Juni 2007 vorgestellt, ist die „Avantgarde
der französischen Weltraumverteidigung“. Mit der Inbetriebnahme dieses großen an
die Weltraumüberwachung angepassten Netzes tritt Frankreich dem exklusiven Club
der Mächte bei, die zumindest teilweise in der Lage sind, die Überwachung des
Weltraums autonom und operationell zu sichern,“ wie
Patrick de
Rousiers, General der französischen Luftwaffe, betonte. Angesichts aller
aktuellen Konflikte wird die entscheidende Rolle der Weltraumtechnologien
deutlich. Der Weltraum, der allmählich zu einem „Waffenlager“ wird, hat sich zu
einem wichtigen strategischen Ziel gewandelt; aus diesem Grund ist seine
Beherrschung bei der Entwicklung unserer Verteidigungsstrategie direkt mit
einbezogen worden. Wenn Frankreich seine Sicherheit und die Autonomie seiner
Einschätzungen und Entscheidungen garantieren will, um seiner internationalen
Verantwortung besser nachzukommen, muss das Land sowohl über die Fähigkeiten der
Antizipation und der Einschätzung von Krisen als auch der Durchführung von
Maßnahmen verfügen.
Wirtschaftliche
Intelligenz : Alain Juillet
hat die Vision eines „Staates als Stratege“, der sich in den
Bereich der
wirtschaftlichen Intelligenz einbringen muss. Dabei darf er nicht zögern,
das Unvereinbare
zu vereinbaren. Erweiterung und Globalisierung scheinen zu
„destabilisierenden Elementen“ des klassischen europäischen Modells geworden
zu sein. Wie kann also das Gleichgewicht zwischen wirtschaftlicher Dynamik und
sozialen Belangen wiedererlangt werden? Alain Juillet befürwortet ein „offensiveres“
Vorgehen „in einer globalisierten Wirtschaft“, wie es der Wettbewerb erfordert,
anstelle „rein defensiver“ Maßnahmen. Er hat sich aufgemacht, getragen von der
Überzeugung, dass Wirtschaftliche Intelligenz sehr wohl
eine mögliche
Antwort auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts ist. Zu einer Zeit,
wo viele Akteure sie allmählich in ihre Überlegungen einbeziehen, wäre der
Versuch interessant, eine Synthese der Berichte, Artikel und anderer Reflexionen
all derjenigen, die in Frankreich und in der ganzen Welt den Versuch unternehmen,
die vereinfachende Wahrnehmung zu überwinden, von Interesse. Damit könnte man
sie in eine künftige geopolitische Vision integrieren und ihr eine ganz andere
Dimension geben. Mehr als drei Jahre seit seiner Ernennung im Januar 2004 zum „Hoher
Beauftragter für Wirtschaftliche Intelligenz“ des SGDN (Generalsekretariat
für nationale Verteidigung) hat Alain Juillet für die Zeitschrift „Défense“ (Verteidigung)
das Ergebnis
seiner persönlichen Überlegungen vorbehalten. Dort hat er einige nützlich
Stichwörter genannt, um die Perspektiven zu vertiefen, auf die wir uns dringend
vorbereiten müssen.
Rüstung
: Das Jahr 2006 war gekennzeichnet von einer Reihe unzweifelhafter Exporterfolge
einiger großer französischer und europäischer Konzerne. Aber dieser Erfolg wurde
geschwächt von den Kämpfen der „gallischen Hähne“, die einigen Unternehmen sehr
geschadet und sogar deren Markenimage beschädigt haben. Der Schlüssel zum Erfolg
liegt manchmal in den Händen von einzelnen, insbesondere solcher Menschen, die
es verstehen, „um sich ein Team zu versammeln, in dem Unterschiede und
Kompetenzen gleichermaßen respektiert werden.“ In allen Exzellenzfeldern, die
die Verteidigung betreffen (Luft- und Raumfahrt, Rüstung), zwischen weltweiten
Erfolgen, können wir MDBA nennen, einen Konzern von zentraler Bedeutung für die
großen europäischen Projekte, und seinen Präsidenten Marwan Lahoud, der als
Mitarbeiter Louis Gallois’ nach dem Weggang Jean-Paul Guts gehandelt wird.
Experten aller Couleur erkennen an, dass
MBDA in wenigen Jahren zu einem „europaischen
integrierten Modellkonzern“ geworden ist. Zweifellos wurde Marwan Lahoud
genau dieser Qualitäten wegen ausgewählt. Bei der Gründung von
EADS im Juli 2000
wurde er zum Senior Vice President Mergers and Acquisitions ernannt. Damit war
er verantwortlich für Fusionen und Akquisitionen der EADS, z.B. für die
Schaffung der Unternehmen Airbus, MDBA,
Astrium
und EDSN.
Frankreich besitzt noch große Industriekapitäne, um die uns Europa und manchmal
sogar die USA beneiden. Die nächste Luftfahrtshow in Le Bourget und die
Abschlussrede des neuen Premierministers werden vermutlich die Absichtserklärung
von Präsident Sarkozy bestätigen, der in diesem Bereich, mit dessen
wirtschaftlichen Dimensionen er bereits wohl vertraut war, die Franzosen an eine
„Erfolgskultur“ zu gewöhnen. Dieser Artikel ist in der Zeitschrift „Défense“
erschienen und wird hier mit freundlicher Genehmigung seines Chefherausgebers,
Richard Labévière, abgedruckt.
Europa
: Zum ersten Mal in seiner Geschichte wird das land Goethes und Bismarcks
von einer Frau regiert. Zwar wird Angela Merkel manchmal mit Margaret Thatcher,
der so genannten „eisernen Lady“, verglichen, aber sie hat ein völlig anderes
Naturell. Bei ihr könnte man eher an eine „eiserne Hand im Samthandschuh“ denken.
All diejenigen, die nach Schröders Niederlage ihre Tage im Kanzleramt mit einer
Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD bereits gezählt sahen, hatten ihren
Kampfgeist unterschätzt. Nach wie vor hält sie das Ruder „standhaft und lächelnd“
in der Hand. Ihre ausländischen Amtskollegen haben schnell erkannt, dass Angela
Merkel einen Führungsstil und gleichzeitig eine Vision hat. Dies erklärt
zweifellos ihren aktuellen Erfolg und die Wertschätzung, die sie in Deutschland,
aber auch in Frankreich und im Rest Europas genießt. Ihre ersten Auslandsbesuche
hatten symbolische Bedeutung: Brüssel und Paris. Vor dem
Europäischen Parlament in Straßburg betonte sie ihr Bekenntnis zu einem
Europa, „das
ganz ausdrücklich auf europäische Lösungen setzt, wo es gemeinsam vorgehen will
und muss, um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gewachsen zu sein“.
Es bedürfe der „Toleranz“, wenn man „Europas Seele finden“ wolle. Die
Herausforderungen müssen angenommen werden. „So wie sich Europa also nach außen
neu ausrichten muss, so muss es das auch nach innen schaffen.“Garantiert werden
müssten„die Sicherung unseres Wohlstandes, Wachstum, Beschäftigung und soziale
Sicherheit, kurz: die Erhaltung und Entwicklung unseres europäischen
Sozialstaatsmodells.“