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30 Jahre Frankreich-Afrika-Gipfel

30 Jahre Frankreich-Afrika-Gipfel

Der erste Frankreich-Afrika-Gipfel wurde im November 1973 in Paris veranstaltet. Seitdem hat sich die Zusammensetzung und Organisation dieses Zusammentreffens kontinuierlich weiterentwickelt. Quelle: Frankreich-Info. Französische Botschaft, Berlin und Quai d'Orsay, Paris, den 18.Februar 2003.

© Photo : Claude Stefan / MAE

  • 1. Eine wachsende Bedeutung

a) Von seinen Gründern, den Präsidenten Diori und Senghor, wie eine Art französiches Commenwealth geplant (woraus später die Frankophonie werden sollte) und damit auch für amerikanische und asiatische Teilnehmer gedacht, wurde das Gipfeltreffen letztendlich doch auf Afrika beschränkt: die beiden ersten Gipfeltreffen 1973 und 1975 waren sogar allein den französischsprachigen Ländern vorbehalten.

b) Von 1976 an wurden mehrere portugiesischsprachige Länder als Beobachter geladen. So ist aus der Konferenz der französischsprachigen Länder eine französisch-afrikanische Konferenz geworden. Seit 1981 werden diese Treffen offiziell Konferenz der Staatschefs Frankreichs und Afrikas oder Konferenz der Staatschefs Afrikas und Frankreichs genannt.

c) Mit der Ausweitung der Zahl der eingeladenen Länder verwischte der Unterschied zwischen Mitglieds-und Beobachterstaaten und verschwand 1987 schließlich ganz. Während sich von 1983 bis 1994 die Zahl der eingeladenen Länder kaum änderte (37 in La Baule 1990, jeweils 35 in Libreville 1992 und in Biarritz 1994), wurde bei dem Treffen im Dezember 1996 in Ouagadougou der Wille sichtbar, sich für ganz Afrika zu öffnen: Zum ersten Mal wurden alle afrikanischen Länder eingeladen, mit Ausnahme der zwei von den Vereinten Nationen mit Sanktionen belegten Staaten Libyen und Sudan sowie Somalias, das keine Volksvertretung mehr besaß. Das Treffen im November 1998 in Paris, an dem unter anderem der UN-Generalsekretär und der Generalsekretär der Organisation für Afrikanische Einheit teilnahmen, verlief nach dem gleichen Prinzip. Zum 20. Gipfeltreffen im Januar 2001 in Yaounde hatte Kamerun alle afrikanischen Staaten mit Ausnahme der Komoren, die von der OAE mit Sanktionen belegt waren, eingeladen, also 52 Staaten. Zum 22. Gipfeltreffen in Paris am 20. und 21. Februar 2003 hat Frankreich alle afrikanischen Länder außer Somalia geladen.

d) Parallel hierzu nahm die Teilnahmerzahl ständig zu. Sie hat sich seit Beginn der französisch-afrikanischen Treffen verfünffacht (von 10 Teilnehmer im Jahr 1973, 20 im Jahr 1978 über 31 im Jahr 1981 und 46 im Jahr 1996 bis hin zu 49 Teilnehmern 1998 in Paris, wo 34 afrikanische Staatschefs anwesend waren, und 52 in Yaounde mit 25 Staatschefs). Algerien hat an diesen Treffen nie teilgenommen, bis es durch seinen Außenminister erstmals bei der begleitenden Konferenz zu dem Gipfeltreffen in Paris im Dezember 1999 vertreten war. Der algerische Präsident Buteflika nahm dann an dem Gipfeltreffen in Yaounde teil.

  • 2. Weiterentwicklung der Organisationsform der Treffen

a) Konferenzrhythmus und Auswahl der Gastgeberländer

Bei dem Gipfeltreffen in Bangui 1975 wurde der Grundsatz eines jährlichen Abhaltens des Frankreich-Afrika-Gipfels verabschiedet. Frankreich und die afrikanischen Länder sollten sich bei der Ausrichtung abwechseln. 1989 wurde stillschweigend vereinbart, den Frankreich-Afrika-Gipfel alle zwei Jahre abzuhalten. Seit 1986 muss der Zeitplan der Gipfeltreffen an den der Gipfel zur Frankophonie angepasst werden und seit 2000 auch an den der EU-Afrika-Gipfel. d) Abschluss Um

b) Organisation der Gespräche Charakteristisch für die Gipfeltreffen ist der informelle Charakter der dort um ein Hauptthema herum stattfindenden Gespräche. Das Thema des 22. Gipfeltreffens lautet: Afrika und Frankreich gemeinsam in einer neuen Partnerschaft.

c) Begleitende Konferenzen

1988 wurde in Casablanca beschlossen, dass zwischen zwei Gipfeltreffen eine Konferenz der Außenminister stattfinden soll. Die sechs ersten begleitenden Konferenzen fanden im November 1989 in Casablanca statt, im September 1997 in Paris, im Juli 1993 in Libreville, im Januar 1996 in Paris, im März 1998 in Ouagadougou, im Dezember 1999 in Paris und am 4. und 5. November 2002 in Yaounde.

d) Abschluß der Konferenzen

Komplikationen durch die große und wachsende Teilnehmerzahl zu vermeiden, wurde beschlossen, keine Abschlusserklärung sondern nur ein Abschlusskommuniqué oder einen einfachen Bericht.

 

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