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Eine erneuerte und modernisierte Schifffahrtsindustrie braucht den europäischen Rahmen

Eine erneuerte und modernisierte Schifffahrtsindustrie braucht den europäischen Rahmen 

Eröffnung der Schifffahrtsmesse EuroNaval 2004. Rede von Verteidigungsministerin Michèle Alliot-Marie, (Auszüge). Paris, 25. Oktober 2004. Quelle: Französische Botschaft, Berlin.

(…) Es ist mir eine Ehre und eine große Freude, diese 19. Schifffahrtsmesse EuroNaval eröffnen zu dürfen. Dieses Treffen ist in wenigen Jahren zu einer internationalen Referenz geworden. Es ist eine einmalige Gelegenheit für die Akteure der Schifffahrtsindustrie, ihr Know-How bekanntzugeben und ihre Talente zu vereinen. (…)

Eine erneuerte und modernisierte Schifffahrtsindustrie braucht den europäischen Rahmen, denn sie muss das Ausmaß haben, das angesichts der internationalen Konkurrenz die besten Bedingungen schafft. Die neuen Industrieprogramme sind ein Weg der künftigen Fortschritte des Europa der Verteidigung.

Es geht dabei um eine ehrgeizige Entscheidung für die Schiffahrtsindustrie. Das bedeutet zunächst, sich Klarheit über die Strukturen des Sektors zu verschaffen und dann eine Anpassung der betreffenden Unternehmen vorzunehmen.

Klarheit in die Schifffahrtsindustrie zu bringen heißt, zunächst genau festzustellen, in welchem Bereich sie tätig sein wird.

Die bevorstehenden Zusammenlegungen werden hauptsächlich im Bereich militärischer Aktivitäten geschehen.

Dies schließt natürlich eventuelle Partnerschaften mit zivilen Teilen (…) nicht aus. Ich weiß, dass diese Ansicht zu einem großen Teil von einigen europäischen Partnern geteilt wird. In Deutschland freue ich mich, dass die Industrie wieder die Kontrolle über die Werften zum Bau von U-Booten übernommen hat.

In Spanien findet derzeit eine Umstrukturierung statt, was einige Schwierigkeiten mit sich bringt. Das Ziel dabei ist, einen lebensfähigen Industriepartner im Bereich Marineschiffbau zu schaffen.

Die Schifffahrtsindustrie zu strukturieren bedeutet auch, diejenigen, die Schiffe entwerfen und diejenigen, die Verteidigungssysteme entwerfen, zusammenzubringen. Von deren Kompetenz und deren Fähigkeit, sich anzunähern, hängt die Fähigkeit unserer Streitkräfte ab, operationell zu sein. Diese Annäherungen müssen natürlich in einer europäischen Perspektive stattfinden.

Wie Sie wissen, ist mein Ziel, dass langfristig eine europäische Gruppe militärischer Schifffahrtssysteme entsteht. Natürlich wird es angebracht sein, die Ziele aller unserer Partner zu respektieren und in dieser Hinsicht verstehe ich die Botschaften unserer deutschen Nachbarn über die Bedingungen, wie eine ausgewogene Partnerschaft erfolgreich sein kann.

Das erfolgreiche Entstehen einer europäischen Schifffahrtsindustrie zu militärischen Zwecken erfordert auch die Anpassung der Unternehmensstrukturen.

- die DCN (Direction des chantiers navals + Militärwerft) ist künftig gut „gerüstet“:

Die vor zwei Jahren angegangene Umformung in eine Gesellschaftsform ist heute Wirklichkeit geworden. (…) Heute kann eine neue Etappe beschritten werden. Die einer größeren Integration der Entwickler von Plattformen, die die DCN vertritt, und der Verteidigungssysteme, wie z.B. Thales (Rüstungselektronikkonzern), wie sie die französischen und europäischen Kunden wünschen.

- In dieser Hinsicht haben die Gespräche der Geschäftsführung von Thales und DCN seit September große Fortschritte gemacht.

Natürlich bleibt noch Arbeit. Jede Entwicklung, die zwangsläufig progressiv ist, muss (…) sich in eine industrielle und europäische Perspektive einfügen. In den kommenden Wochen müssten die Gespräche zwischen der Leitung von Thales und der DCN es ermöglichen, zunächst zu überprüfen, ob das Vorhaben und der jeweilige Beitrag übereinstimmen. Dann sollten insbesondere unsere Sozialpartner darüber informiert werden. Sie müssen dann unseren europäischen Partnern den Standpunkt der Industriellen näher bringen.

Unser Handeln seit zwei Jahren zielt darauf ab, die DCN für die nächsten Herausforderungen bereitzumachen und alle Möglichkeiten zu nutzen, die Partnerschaftsprojekte weiterzuentwickeln und dabei die notwendigen Garantien beizubehalten, die den Angestellten entgegengebracht werden. Ich habe also darum gebeten, in den Nachtragshaushalt einen Paragrafen aufzunehmen, der es ermöglicht, unnützliche Verpflichtungen, die derzeit im Bereich der Zusammenschlüsse auf der DCN lasten, aufzuheben, sei es in der Haupt- oder in den Tochtergesellschaften.

In jedem Fall bleibt das Kapital größtenteils öffentlich.

Ich werde besonders darauf achten, dass der Text gleichzeitig die Einheit der Gruppe und die Beibehaltung der Rechte des Personals, unabhängig von ihrem Status, garantiert. Der Unternehmensvertrag wird der Bezugspunkt für die Beziehungen zwischen der DCN und dem Staat bleiben.

Die beschlossene Modernisierung muss uns ermöglichen, die Herausforderung des Europa der Verteidigung anzunehmen.

Ich glaube, dass diese politische und industrielle Zusammenarbeit das Europa der Verteidigung stärken wird. (…)

Die Entscheidungen, die wir getroffen haben, um die Verteidigungsindustrie Frankreichs zu modernisieren und die kommenden Programme im Bereich maritime Rüstung erlauben uns, dem heutigen und künftigen strategischen Umfeld standzuhalten, dessen Komplexheit wir gut kennen.

Die Zukunft des Europa der Verteidigung läuft über die Zusammenarbeit im Bereich Verteidigung, sie ist für die strategische Autonomie Europas notwendig. Mit der Europäischen Verteidigungsagentur wird sie ein neues Ausmaß annehmen. Deswegen wollen wir, dass sie einer ehrgeizigen Zielsetzung folgt. Wir erwarten von ihr, dass sie uns erlaubt, unsere Zukunft gemeinsam besser vorzubereiten, nicht nur in Sachen Kapazitäten, sondern auch in Sachen Forschungsbemühungen, denn man muss wissen, dass dies der einzige Weg ist, eine konkurrenzfähige industrielle und technologische Basis in Europa beizubehalten. (…)


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