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KZO kann mehr : Rheinmetall Defence Electronics arbeitet an neuen Fähigkeitserweiterungen

KZO kann mehr : Rheinmetall Defence Electronics arbeitet an neuen Fähigkeitserweiterungen

Quelle: Rheinmetall Defence Electronics GmbH auf der ILA 2006, den 6.Mai 2006.

Nach der Übergabe des Pilotsystems der hochmodernen Aufklärungsdrohne KZO im November 2005 an die Bundeswehr entwickelt Rheinmetall Defence Electronics (RDE), eine Tochtergesellschaft des Rheinmetall Konzerns, derzeit verschiedene Fähigkeitserweiterungen des Systems zur Steigerung der Leistungsfähigkeit. Die Fähigkeitserweiterungen konzentrieren sich vor allem auf die Punkte Logistik/Einsatzfähigkeit, Missionen, Nutzlasten sowie die Auswertungsfunktionen.

KZO Drone Rheinmetall © Photo.

KZO Drone - Rheinmetall © Photo

  • Logistik/Einsatzfähigkeit 

In seiner aktuellen Konfiguration kann das KZO System bereits weltweit eingesetzt werden. Es ist für alle relevanten Klimazonen und Höhen ausgelegt. Darüber hinaus kann das Drohnensystem auf kleinstem Raum seine Starts und Landungen absolvieren, ohne dass besondere infrastrukturelle Maßnahmen erforderlich sind. Auch seitens der Leistungsdaten ist KZO optimal ausgelegt und bietet in seiner Klasse derzeit das beste Verhältnis von Gewicht zu Payload.

KZO Drone - Rheinmetall © Photo.

KZO Drone - Rheinmetall © Photo

Zur Steigerung der Leistungsfähigkeit im Bereich Logistik/Einsatzfähigkeit arbeitet RDE an einem neuen „Heavy Fuel“-Motor (Kerosin, Diesel etc.). Außerdem entspricht das Unternehmen derzeit dem Wunsch vieler Kunden nach einer Katapultstartmöglichkeit.

KZO Drone - Rheinmetall © Photo.

KZO Drone - Rheinmetall © Photo

  • Missionen

Im Bereich „Missionen“ arbeitet RDE vor allem an einer weiteren Verbesserung der Software für eine noch höhere Anpassung der Überwachungsaufträge. So wäre es z.B. sinnvoll, automatisch kraftstoffsparend zu fliegen, um Überwachungsaufträge mit langer Standzeit an einem Ort erfüllen zu können. Eine weitere Verbesserung für das System wird die Vereinfachung der Navigation durch einen automatisierten Bild-Karte Vergleich bedeuten und die Verwendung von erweiterten Planungs- und Überwachungstools auf Basis vorhandenen Geländemodellen.

  • Nutzlasten

Mit rund 30 kg Nutzlast und ausreichend elektrischer Leistung verfügt das Drohnensystem über Reserven für weitere Payloads. So besteht die Möglichkeit zur Integration einer Relaisfunktion – etwa für die ebenen- und lagegerechten Verteilung von Bildinformationen, als TETRA-Funkrelais oder für die direkte Übermittlung der eigenen Sensordaten an weitere Nutzer. Diese Relaisfunktion nutzt KZO in Zukunft auch im verbunden Einsatz mit Kampfdrohnen. RDE bietet somit auf der Basis des Systems KZO und Kampfdrohnen ein loiterfähiges Wirkmittel zur abstandsfähigen, präzisen Bekämpfung von Zielen an. Dabei kann der Bekämpfungsvorgang während der gesamten Zeit kontrolliert und beobachtet werden – mittels der Relaisfunktion auch über Abschattungsgebiete hinweg.

TARES LR Kampfdrohne - Rheinmetall © Foto.

TARES LR Kampfdrohne - Rheinmetall © Foto

Desweiteren arbeitet RDE an einem Konzept für eine modulare Nutzung der Plattform KZO, um mit unterschiedlichen missionsspezifischen Sensoren als Austauschnutzlast zusätzliche Einsatzmöglichkeiten zu bieten. Hierzu gehören ein bildgebender SAR-Sensor, eine Weiterentwicklung des vorhandenen Zielsuch-Sensors der Kampfdrohne TAIFUN/TARES zum bildgebenden Sensor sowie eine Integration einer Multispektral-Farb-Tagsicht und die bereits von RDE für das UAV System Fledermaus entwickelte SIGINT-Sensorik zur Aufklärung von Funksignalen.

  • Auswertung

Neben verschieden Verfahren im Bereich Bildanzeige, -verarbeitung und –interpretation liegt der Arbeitsschwerpunkt auf dem sogenannten „Mosaicking“ mit dem Ziel einer Auflösungsverbesserung bei gleichzeitig großen Bilddimensionen und einer automatischen Detektion von sich bewegenden Objekten.

Rheinmetall Defence Bodenkontrollstation - Rheinmetall © Foto.

Rheinmetall Defence Bodenkontrollstation - Rheinmetall © Foto

Mit den angestrebten Fähigkeitserweiterungen KZO können automatisierte Bildverarbeitungen und verbesserte Planungsprozesse schneller bessere Aufklärungsergebnisse von Relevanz für die neuen Problemstellungen der Streitkräfte liefern und die „Beobachter“ in der Bodenkontrollstation entlasten.

KZO Drohne - Rheinmetall © Photo.

KZO Drohne - Rheinmetall © Photo

Mit seinen Fähigkeiten zur „Aufklärung und Beurteilung“ erfüllt das System KZO bereits heute die Anforderungen aus den heutigen Szenaren der Streitkräfte. Die von RDE angedachten und bereits begonnenen Fähigkeitsanpassungen sind ohne gravierende Eingriffe in das Originalsystem realisierbar. Die Möglichkeit alternativer Sensorausstattungen, eine konsequente Öffnung des Systems sowie die Einbindung in die gemeinsamen Netzwerke tragen wesentlich zu einer weiteren Steigerung der Leistungsfähigkeit des KZO bei.

Für weitere Informationen:

  • Rheinmetall AG, Presse und Information, Oliver Hoffmann, Tel.: +49-(0)211-473 4748, Fax: +49-(0)211-473 4157

  • Rheinmetall Defence Electronics GmbH, Presse und Information, Nicole Lettau, Tel.: +49-(0)421-457 2976, Fax: +49-(0)421-457 3935

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