US Air Force_B-2 Spirit2a_ZL
Hintergrund

„Der Mitternachtshammer“: Für wen läutet die Glocke?

Um Mitternacht (französischer Zeit) hat Präsident Trump also beschlossen, „mit der Hammermethode“ vorzugehen. Diese Entscheidung wird zweifellos schwerwiegende Folgen haben. Auch wenn die Trump-Regierung in Washington bestreitet, die iranische Regierung stürzen zu wollen, ist das Mullah-Regime nicht mehr das, was es einmal war. Man kann sich die Freude der verzweifelten Israelis vorstellen, die auf diese Hilfe vom Himmel und vom Meer gewartet haben. Eine Hilfe, die sich zweifellos verzögert hat, weil Netanjahu Donald Trump unter Druck gesetzt hat und ihm mit seinem Angriff auf den Iran etwas die Show gestohlen und sein übergroßes Ego gekränkt hat… Das musste man wagen. Bibi hat es getan. Er hat gespielt und gewonnen. Die amerikanische Abschreckung ist also zurück, im Nahen und Mittleren Osten herrscht totale Erleichte-rung. In Russland und China ist die Botschaft angekommen.

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Tupolev 160 « Alabino » (Cygne blanc) capable d’emporter des missiles hypersoniques Kh-90 — Photo Vitaly V.Kuzmin
Hintergrund

Operation Pavutina: Strategische Analyse

Die Operation Pavutina, die am 1. Juni 2025 von ukrainischen Geheimdiensten, vor allem dem Sicherheitsdienst der Ukraine, der SBU, durchgeführt wurde, mar-kierte einen Wendepunkt im rus-sisch-ukrainischen Konflikt. Sie verdeutlichte die wachsende Fähigkeit der Ukraine, komplexe asymmetrische Kriegsführung zu führen und tief in russisches Territorium einzudringen. Diese Operation fügte Russland erheb-lichen materiellen und psycho-logischen Schaden zu und stellte seine Luftverteidigungsstärke und strate-gische Tiefe in Frage. Zu den wichtigsten Erfolgen der Operation zählen die erfolgreiche Bekämpfung mehrerer strategis-cher russischer Luftwaffenstütz-punkte, die Zerstörung oder Beschädigung einer beträchtlichen Anzahl hochwertiger russischer Flugzeuge und der innovative Einsatz von FPV-Drohnen, die von russischem Territorium aus gestartet wurden.

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Wim Wenders — Photo IA © E-S
Hintergrund

Digitaler Blick in die Vergangenheit und Vision für die Zukunft

Am 5. Mai, um die bewegenden Momente der Besin-nung und Erinnerung fortzusetzen, die während der Gedenkfeiern zur Befreiung der Lager geteilt wurden, empfing der französische Botschafter in Deutschland, S.E. François Delattre im Pariser Platz Vertreter der Gedenkvereine, die in Ravensbrück und Sachsen-hausen präsent waren. Für die letzten Überlebenden dieser Hölle war diese Pilgerreise zu Ehren all dieser deportierten Frauen zweifellos der „letzte Kampf“, ein letzter Kampf für die Erinnerung… Nach einem herz-lichen Empfang im Amphitheater, „Sie sind hier zu Hause“. gab es zwei große Überraschungen. Erste Über-raschung: eine Vorpremiere in der Botschaft. Wir durften den neuesten Kurzfilm von Wim Wenders, „Schlüssel zur Freiheit“, sehen. Das hätte die berüh-mte Berlinale neidisch machen können! Die zweite Überraschung kam von der Podiumsdiskus-sion in der Botschaft zum Thema „Die Rolle der Erin-nerung in den deutsch-französischen und europäi-schen Beziehungen“. Eine Gelegenheit zu entdecken, daß die Väter der Annäherung, sich bemüht haben, die deutsch-französische Erinnerung auf eine ganz neue Art und Weise zu bearbeiten.

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