Rüstung
Mit Kaptrek die Wertschöpfung vor Ort deutlich steigern
In einem kürzlichen Interview mit Le Figaro, befürwortete Luftwaffengeneral Jean-Paul Paloméros (2s), ehemaliger Stabschef der Luft- und Raumfahrt-armee und ehemalige „Oberbefehlshaber der NATO für Transformation“ (SACT) in Norfolk (USA), den Einsatz „einer Durchbruchstrategie, indem man die Lehren aus dem asymmetrischen und technologischen Ansatz der Ukrainer zieht, die die Kunst des Krieges verändert haben“. An erfolgreichen Start-ups mangelt es in Frankreich nicht, auch nicht im Verteidigungssektor. Ihr Problem ist es, in einem Umfeld zu bestehen, in dem die großen Markt-teilnehmer sich die Exklusivrechte an den Budgets sichern wollen. Folglich werden nur große Projekte verteidigt. Um eine Chance zu haben, haben sie drei Möglichkeiten: entweder in einen großen Konzern eingegliedert zu werden, um dort aufgelöst zu werden, mit dem Risiko, mit ihrem Vorzeige-produkt zu verschwinden, oder Konkurs anzumelden, um von Raubtieren, die mit ihrem Kapital bewaffnet und auf der Lauer liegen, zu einem niedrigen Preis aufgekauft zu werden, oder auszuwandern. Beispiele gibt es Dutzende. Wir sind weit davon entfernt, die tatsächlichen Bedürfnisse unserer Soldaten vor Ort zu berücksichtigen, die es gewohnt sind, bei Budgets zu leiden. Wenn die Politik die Auswanderung unserer hellsten Köpfe fördern will, muss sie diesen selbstmörderischen Weg weitergehen.