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EADS: 1000ster Flug einer deutschen Aufklärungsdrohne CL-289

EADS: 1000ster Flug einer deutschen Aufklärungsdrohne CL-289

Quelle: EADS Pressemitteilung, Friedrichshafen/Bergen, 03. Mai 2001.

Zum 1000sten Mal startete eine deutsche Aufklärungsdrohne vom Typ CL-289. Dieser Drohnenflug war der Abschluß einer Ausbildungsübung der Drohnenlehrbatterie 300 aus Idar-Oberstein und fand auf dem Truppen-Übungsplatz Bergen in Niedersachsen statt. Unterstützung und Wartung des mobilen Drohnensystems CL-289 werden von der Dornier GmbH als Systemfirma im Auftrag der NAMSA durchgeführt. Die Dornier GmbH ist eine Konzerngesellschaft der European Aeronautic Defence and Space Company (EADS). Frankreich und Deutschland nutzen das unbemannte Aufklärungssystem seit 1991/92. Dies teilte die Dornier GmbH am Donnerstag in Friedrichshafen mit.

© EADS Photo

Dr. Stefan Zoller, Vorstandsvorsitzender der Dornier GmbH und Leiter der Business Unit Defence Electronics: "Ihre Zuverlässigkeit bewiesen die Drohnen bei den friedenserhaltenden Missionen in Bosnien und im Kosovo. Während der gesamten Aufenthaltsdauer in der Krisenregion betreuten unsere Friedrichshafener Techniker alle CL-289 Einsätze. Die Bewältigung dieser Aufgabe bestätigt die gute Partnerschaft zwischen der Bundeswehr und der technischen und logistischen Unterstützung durch unsere Systemfirma."

Aus den Krisengebieten lieferten die Drohnen in vielen Einsätzen beeindruckende Aufklärungsbilder, die auch in den Medien gezeigt wurden. Die Einsätze begannen 1996, als Frankreich im Rahmen seiner IFOR-Aufgaben eine Batterie CL-289 nach Mostar verlegte. Ein Jahr später wurde diese von einer deutschen Batterie abgelöst. In den insgesamt drei Jahren wurden in Bosnien 226 Einsätze von allen Drohnenbatterien (eine französische und neun deutsche) geflogen.

Noch während des Einsatzes in Bosnien wurde eine weitere deutsche CL-289 Batterie im Rahmen des KFOR-Einsatzes im Dezember 1998 nach Tetovo in Mazedonien verlegt. In der heißen Phase des Konfliktes führte diese Batterie vier Aufklärungsflüge pro Tag über einen längeren Zeitraum durch. Von Dezember 1998 bis zum Ende des Einsatzes im Juli 1999 wurden im Kosovo 237 Missionen geflogen.

Während der Betreuung hat sich besonders das logistische Direktsteuerungsverfahren bewährt. Über ein Informations-Management System findet der Datenaustausch, zum Beispiel für Instandsetzung und Ersatzteile, zwischen Friedrichshafener Technikern, der Drohnenbatterie im Einsatzland und allen beteiligten Bundeswehrstellen statt. So war es möglich, wichtige Ersatzteile innerhalb von 24 Stunden aus Deutschland vor Ort zu liefern. "Dies ist ein Beweis für die gute Qualität und Zuverlässigkeit unserer kooperativen Zusammenarbeit mit allen entsprechenden Dienststellen. Damit haben wir eine gute Basis erarbeitet, um weiterhin hauptverantwortlicher Ansprechpartner für Betreuung, Versorgung und Weiterentwicklung aller deutschen und französischen Drohnensysteme zu sein", erklärt Johann Heitzmann, Mitglied im Vorstand der Dornier GmbH und Leiter des Bereiches Bordsysteme.

Die Drohnenbatterie mit allen ihren Komponenten ist für einen mobilen und autonomen Einsatz ausgelegt. Sie besteht aus einer Bodenanlage, Startgeräten, Bilddaten-Empfangsstation, Landeeinrichtungen, Flugplanungsanlage sowie Transport-, Wartungs- und Instandsetzungs-ausstattung. Die Flugkörper sind mit zwei Aufklärungssensoren ausgestattet: einer Reihenbildkamera und einem Infrarot-Linescanner, dessen Bilder auch online zur Bodenstation übertragen werden können.

Um dem ständig steigenden Informationsbedarf der Truppenführung nachzukommen, plant das Heer eine Modernisierung für dieses zur Zeit einzige Aufklärungsmittel, das Bilder erzeugt. Dabei soll CL-289 im Aufklärungsverbund gemeinsam mit anderen Aufklärungsmitteln zur Krisenbewältigung und Konfliktverhütung der internationalen Staatengemeinschaft oder der NATO eingesetzt werden. Ein erster Schritt hierfür war Anfang diesen Jahres der Auftrag, den die Dornier GmbH von der NATO-Agentur NAMSA erhielt, um 140 Drohnen unter anderem mit der Software-Entwicklung AOLOS (ADA Operational Onboard Software) neu auszurüsten.

Die Dornier GmbH ist eine Konzerngesellschaft der European Aeronautic Defence and Space Company (EADS). Die EADS ist aus der Fusion der DaimlerChrysler Aerospace AG, der französischen Aerospatiale Matra und der spanischen Construcciones Aeronauticas (CASA), zu einem der drei führenden Luft- und Raumfahrtunternehmen der Welt entstanden.

Ihr Ansprechpartner:

Business Unit Defence Electronics, Michael Hartwig, Tel:+49(0)7545 8-9124, Fax -8-5888

 

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