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Niederländischer Beitrag zum ISAF-Einsatz

Niederländischer Beitrag zum ISAF-Einsatz

Quelle: Niederländisches Verteidigungsministerium.

Im Rahmen der ISAF-Mission, International Security Assistance Force, entsenden die Niederlande eine verstärkte Kompanie (etwa 200 Soldaten) nach Afghanistan. Die betreffenden Soldaten wurden auf dem Übungsplatz De Harskamp für den Einsatz in Afghanistan ausgebildet. Außerdem wurden sie in einem Spezialtraining auf die Kultur und Bräuche dieses Landes. vorbereitet. Die verstärkte niederländische Kompanie soll in ein deutsches Bataillon integriert werden. Die Mehrzahl der niederländischen Soldaten entstammt dem in Assen stationierten 13. Infanteriebataillon der Luftbeweglichen Brigade. Das Truppenkontingent setzt sich ferner aus Soldaten des Korps der Kommandotruppen, der Königlichen Marechaussee und des Kampfmittelbeseitigungsdienstes sowie anderen Spezialisten des Heeres zusammen.

  • Ausrüstung

Jeder Infanteriesoldat ist mit einem Diemaco-C-7-Gewehr ausgestattet. Der Scharfschütze verfügt über das Präzisionsschützengewehr Accurancy International, um Ziele in einer Entfernung bis zu 1000 m zu eliminieren. Zur Bekämpfung gepanzerter Ziele verfügt die Infanterie-Einheit über AT-4 -, DRAGON- und TOW-Waffensysteme. Mörser 81 mm bilden das Feuerunterstützungsmittel der Kompanie.

  • Gerät

Insgesamt werden 33 Jeeps, 10 Zehntonner, 19 Viertonner und neun Radpanzer vom Typ Patria als Gerät des Truppenkontingents nach Afghanistan transportiert.

  • Hintergrundinformationen zur niederländischen Luftbeweglichen Brigade:

Die Luftbewegliche Brigade ist ein schnell einsetzbarer Verband, der innerhalb von 15 Tagen überall in der Welt zur Leistung humanitär Hilfe oder zur Eindämmung eines auflodernden Konflikts zur Stelle sein kann. Hubschrauber stellen den schnellen Einsatz der Brigade sowie den Transport von Waffen, Gerät, Lebensmitteln und sonstigen Vorräten sicher. Daneben kann die Brigade erforderlichenfalls bewaffnete Hubschrauber einsetzen, die die Truppen am Boden schützen und ihnen Feuerunterstützung leisten können. Leichte Geländewagen, tragbare Panzerabwehrwaffen sowie die modernsten Fernmeldesystenme vervollständigen die Schlagkraft der Brigade. Die Luftbewegliche Brigade ist Teil der Multinational Division Central und untersteht dem Senior National Officer des 1. Deutsch / Niederländischen Korps. Sie wird im NATO-Verbund, aber auch als Teil der Truppen der Vereinten Nationen oder der Westeuropäischen Union eingesetzt.

Bei einem von der NATO geführten Einsatz ist sie Teil der Multinationalen Division. Diese NATO-Division setzt sich aus luftbeweglichen und Luftlandebrigaden aus Deutschland, Großbritanien, Belgien und den Niederlanden zusammen und zählt insgesamt 20 000 Mann. Die Bataillone der Brigade können, nachdem sie um Unterstützungstruppen ergänzt wurden, zum Beispiel im Rahmen von Friedensoperationen selbständig Aufträge durchführen.

  • Hintergrundinformationen zum 13. Luftbeweglichen Infanteriebataillon (Stoßtruppenregiment)

Das Stoßtruppenregiment ist innerhalb des niederländischen Heeres das Infanterieregiment mit der kürzesten Geschichte. Es ist aus den ehemaligen Rollkommandos des niederländischen Widerstandes im Zweiten Weltkrieg hervorgegangen. Im September 1944 erteilte Seine Königliche Hoheit, Prinz Bernhard, offiziell den Auftrag zur Aufstellung eines niederländischen Truppenteils, der sich aus aktiv am bewaffneten Widerstand beteiligten Personen zusammensetzte, und damit war das Stoßtruppenregiment eine Tatsache. Nach dem Krieg wurden die Stoßtruppen in Niederländisch-Indien (dem heutigen Indonesien) und Neuguinea eingesetzt, wofür sie mit dem Bronzen Schild (bronzenem Schild) ausgezeichnet wurden. 1963 erhielten sie Panzerschutz, indem sie als 41. Panzergrenadierbataillon der 11. Panzergrenadierbrigade (Vorgängerin der 11. Luftbeweglichen Brigade) unterstellt wurden. 1995 wurde das Regiment als 13. Luftbewegliches Infanteriebataillon Teil der luftbeweglichen Truppen.

Die luftbeweglichen Stoßtruppen nahmen unter der Führung von UNPROFOR im Jahre 1995 als Dutchbat 3 zum ersten Mal an einem Auslandseinsatz in Bosnien teil. 1999 stellte das Bataillon ein Sicherheitskommando für KFOR im Kosovo, und im Zeitraum 1999-2000 kehrten die luftbeweglichen Infanteriesoldaten als SFOR 7 nach Bosnien zurück.

Im eigenen Land haben die Stoßtruppen regelmäßig Unterstützungsarbeit geleistet, z.B. bei den Überschwemmungen im Norden der Niederlande im Dezember 1998, der Schweinepest und der MKS-Krise im Jahre 2001, als sie den Zollbeamten an der Grenze bei der Kontrolle des Verkehrs zur Seite standen.

(Stand:23.Januar 2002)

 

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