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Europa sollte beim Friedensprozeß eine wichtige Rolle einnehmen

Europa sollte beim Friedensprozeß eine wichtige Rolle einnehmen

Quelle: Pressestelle Europäisches Parlament, Straßburg. Feierliche Sitzung am 12.Juni.2002: Ansprache Seiner Majestät, Abdullah II., König des Haschemitischen Königreichs Jordanien nach der Begrüßung durch den Präsidenten Pat Cox. Foto Yousef Allan, Hofphotograph (©).

Königin Rania, König Abdullah II. mit dem Präsidenten Cox

Der Präsident des Europäischen Parlaments, Pat Cox, erklärte, die Anwesenheit Seiner Majestät, des Königs von Jordanien, führe eine Tradition fort, insofern auch der Vater Seiner Majestät hier schon gesprochen habe. Cox sprach seine Anerkennung für den in Jordanien eingeleiteten internen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Reformprozess aus und versicherte Seine Majestät der Unterstützung des Hauses.

1994 habe der Vater den Mut gehabt, ein Friedensabkommen mit Israel zu unterzeichnen, und nun spiele Seine Majestät eine wichtige Rolle bei der Befriedung der gesamten Region. Das EP habe bei vielen Anlässen einen palästinensischen Staat neben dem israelischen Staat gefordert. Beide Völker müssten in Frieden und Sicherheit leben können. Der Weg zum Frieden liege nicht im Terrorismus, nicht im Morden und nicht in der Gewalt.

Europa habe ein Beispiel dafür gegeben, dass Menschen verschiedener Kulturen in Frieden zusammen kommen können, begann Seine Majestät, König Abdullah II. von Jordanien. Im Geiste von Monet sagte er, dass man keine Staaten koaliere, sondern Menschen einige. Europa habe den Weg des Friedens beschritten. Dieses neue Europa lehne die alten Rezepte des Krieges ab und finde in den Ländern des südlichen Mittelmeerraums, wo sich Kulturen und Religionen ebenfalls überlappen, neue Partner. Nach dem 11. September habe sich Europa als Freund und Deeskalator gezeigt, indem man darauf hingewiesen habe, dass Islam und Terrorismus nicht gleichbedeutend seien. Europa und der Mittelmeerraum müssten aber bei allen Bemühungen darauf achten, nicht in eine Selbstgefälligkeit zu verfallen. Nur wenn man einander kenne und respektiere, werde man Pauschalurteile vermeiden können. Auch die Amerikaner müssten lernen, dass Verständnis und Wertschätzung von der Differenzierung leben würden.

Wohlstand und Hilfe seien weitere Elemente, die die Beziehungen zwischen den Regionen bestimmen müssten. Die Hälfte der arabischen Weltbevölkerung sei jünger als 21 Jahre. Wissen, Produktivität und Wohlstand würden hier häufig fehlen und den Westen fremd und unerreichbar erscheinen lassen. Wolle man die Stabilität und den Frieden, müsse man diesen jungen Menschen Hoffnung geben. Er sei daher glücklich über das Abkommen mit Europa als einen Schlüssel für Wirtschaftswachstum und Vorbereitung auf eine Freihandelszone bis 2010. 'Man muss in die menschlichen Ressourcen investieren und in die Wirtschaft, um eine Änderung zum Guten zu erreichen.' Jordanien sei ein Rechtsstaat und gebe der Region Hoffnung. Er hoffe, dass Europa durch einen Schuldenerlass diese positive Entwicklung fördert.

Eine weitere Herausforderung sei der fehlende Frieden in der Region. Bei einem Wirtschaftswachstum von 4,2 % sei Jordanien im letzten Jahr rund 1 % Wachstum durch die Krisen in der Region verloren gegangen. Israel habe vor 35 Jahren sein Staatsgebiet im Konflikt mit den Nachbarstaaten erweitert. Seitdem seien viele Menschen in diesen Konflikt hineingeboren worden, der gleich einer 'bösen Wunde' die Region in der Instabilität belasse. Die arabischen Staaten hätten in Beirut einen Friedensplan entworfen, der zukünftig zwei Staaten, Israel und Palästina, eine friedliche Zukunft in Aussicht stellen soll. 'Dieser Friedensprozess darf nicht von den Launen der Friedensgegner abhängen', sagte Abdullah II..

Das Parlament müsse beim Friedensprozess eine wichtige Rolle einnehmen. Hier habe man vorgelebt, wie man in Europa den Zyklus der Gewalt überwunden habe. Das Parlament habe die Erfahrung, wie man durch einen Dialog neue Wege des Friedens beschreiten könne. Hoffnung habe hier schon Monet gegeben, als er erkannte, dass man, solange man nichts versucht habe, auch nicht sagen könne, dass etwas unmöglich sei. 'Nicht nur für die Kinder von Morgen sondern auch für unsere Kinder brauchen wir ein entschlossenes Handeln für den Frieden', schloss der Monarch.

Präsident Pat Cox bemerkte abschließend, es sei immer ein besonderes Privileg, einem politischen Führer zu begegnen, der Überzeugungen und Visionen habe. Die Abgeordneten seien von der Rede Seiner Majestät emotional und rational berührt worden.

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