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ILA Berlin Air Show: Die Mutter aller Luftfahrtmessen steuert auf 100 Jahre zu

ILA Berlin Air Show : Die Mutter aller Luftfahrtmessen steuert auf 100 Jahre zu

In Berlin, die Vorbereitungen für die ILA Berlin Air Show gehen gut voran. Der Countdown zur Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung läuft. In kurze Zeit öffnet die ILA 2008 ihre Pforten auf dem Südgelände des Flughafens Berlin-Schönefeld. Vom 27. Mai bis 1. Juni zeigen über 1.000 Aussteller aus rund 40 Ländern die ganze Faszination der Luft- und Raumfahrt. Vor allem das Publikumswochenende (30.5.-1.6.) verspricht ein „Airlebnis“ der besonderen Art zu werden. Im Mittelpunkt steht ein Flugprogramm der internationalen Spitzenklasse. Vom ultraleichten „Hüpfer“ bis zu den Giganten der Lüfte, von fliegenden Legenden bis zu Hightech-Premieren reicht das Spektrum der mehr als 300 angemeldeten Flugzeuge und Hubschrauber. Erfahrene Testpiloten und Kunstflugweltmeister, die Crews von Nationalstaffeln und Akrobaten auf fliegenden Maschinen demonstrieren ihr Können in atemberaubenden Vorführungen. Ein besonderer Besuchermagnet wird in diesem Jahr erneut die Raumfahrthalle mit allen Aktivitäten, Produkten und Programmen der deutschen und europäischen Raumfahrt sein. Aber nicht nur der Abstecher in die Tiefen des Alls bietet erlebnisreiche ILA-Momente. Besucher können beispielsweise beim „Treffpunkt Bundeswehr“ in einem Eurofighter-Simulator ihre fliegerischen Fähigkeiten testen. An die größte humanitäre Luftoperation aller Zeiten erinnert die Sonderschau „60 Jahre Luftbrücke“ im Freigelände. Die bei Besuchern so beliebten Nostalgie-Rundflüge werden mit der „Tante“ Ju 52 angeboten. Die Veranstalter der ILA sind der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI), und die Messe Berlin GmbH. (English version). Berlin, den 19.Mai 2008.

Stefan Grave, ILA-Projektdirektor der Messe Berlin. Foto © Joël-François Dumont.

Stefan Grave, ILA-Projektdirektor der Messe Berlin

  • Die erste ILA im Jahr 1909 in Frankfurt/Main dauerte 100 Tage

  • Seit 1992 internationaler Branchentreff in Berlin-Schönefeld

Berlin, 29. April 2008 – (ILA.de) Die Mutter aller Luftfahrtmessen steuert auf ein besonderes Jubiläum zu. Die älteste Luftfahrtmesse der Welt wird im nächsten Jahr 100 Jahre alt. Vom 27. Mai bis 1. Juni 2008 öffnet sie zum neunten Mal auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld ihre Pforten.

Im Jahre 1909 als Internationale Luftfahrt-Ausstellung (ILA) zum ersten Mal in Frankfurt am Main veranstaltet, blickt die Traditionsmesse mittlerweile auf eine 99-jährige Geschichte zurück. Von 1912 bis 1928 faszinierte die Luftfahrtschau die Besucher in Berlin. Nach dem Zweiten Weltkrieg folgte eine über 30-jährige ILA-Geschichte auf dem Flughafen Hannover-Langenhagen. 1992 kehrte die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung nach 64 Jahren Abwesenheit wieder an ihren ursprünglichen Standort in Berlin/Brandenburg zurück und feierte ihr viel beachtetes Comeback in den Kreis der großen internationalen Messeereignisse der Branche.

Seitdem findet sie alle zwei Jahre auf dem Südgelände des Flughafens Berlin-Schönefeld statt, dem zukünftigen Single Airport Berlin Brandenburg International (BBI). Für eine Woche präsentiert die weltweite Aerospace-Industrie die gesamte Palette an aktuellen und künftigen Produkten und Dienstleistungen aus der Luft- und Raumfahrttechnologie. Rund 100 Messe begleitende Konferenzen und Workshops machen die ILA zu einem Ort für Spitzenbegegnungen der Politik, Wirtschaft, Verteidigung und Forschung. Über 300 Fluggeräte aller Größen und Kategorien werden am Boden und in der Luft präsentiert. Vom Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e. V. (BDLI) veranstaltet und von der Messe Berlin GmbH durchgeführt, bildet die ILA am Standort Berlin/Brandenburg die Luft- und Raumfahrt umfassend im Rahmen einer internationalen Fach-, Konferenz- und Publikumsmesse ab. Gleichzeitig bietet die ILA als einzige europäische Aerospace-Messe den Zugang nach West-, Mittel- und Osteuropa.

  • Wiege der Luftfahrt in Berlin/Brandenburg

Der lange Weg der ILA begann am Anfang des letzten Jahrhunderts, mit der Durchführung der ersten Internationalen Luftfahrt-Ausstellung (ILA) im Jahre 1909. Stand die erste ILA noch im Zeichen der Zeppeline, so hatte das Zeitalter der Flugzeuge bereits 1891 mit dem ersten Flug Otto Lilienthals vom Brandenburgischen Windmühlenberg begonnen. Lilienthals Gleitflüge bildeten die Grundlage für die Entwicklung der Luftfahrt, die bis zum heutigen Tag nichts von ihrer Dynamik verloren hat. Gleichzeitig förderten die Pionierleistungen der mutigen Piloten und die einsetzende Entwicklung im Flugzeugbau auch Initiativen, die neuesten Errungenschaften der Fliegerei einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Der Durchbruch gelang den Frankfurter Stadtvätern. Sie schafften es, erstmals eine Internationale Luftfahrt-Ausstellung in Deutschland auszurichten. Die erste ILA dauerte vom 10. Juli bis 17. Oktober 1909 rund 100 Tage und war nicht nur die erste eigenständige Luftfahrtmesse der Welt, sondern auch die erste internationale Plattform für die flugtechnische Kommunikation in der noch jungen Luftfahrt. Wenige Wochen später öffnete die Luftfahrtmesse in Le Bourget am 25. September 1909 erstmals ihre Tore. Was im Sommer 1909 von den ILA-Veranstaltern in Frankfurt/Main nach nur einem Vorbereitungsjahr der faszinierten Bevölkerung und Fachwelt präsentiert wurde, war ein umfassender Überblick über den Stand des Luftschiffbaus und der Flugtechnik in Deutschland.

Gezeigt wurden Luftschiffe der Konstrukteure Zeppelin, Parseval, Cluth und Ruthenberg sowie Ballone, Luftfahrtgeräte und mehrere Flugzeuge in der Sektion „Flugapparate und deren Modelle“. Star der Ausstellung war ein Flugzeug der Gebrüder Wright, das von Schauflügen in Berlin für eine Woche nach Frankfurt geholt wurde. Bilanz der ersten ILA: 500 Aussteller sowie eineinhalb Millionen Besucher.

Im Anschluss an die erste ILA schlossen sich im April 1910 auf Anregung des Flugzeugkonstrukteurs August Euler zahlreiche Flugvereine zum deutschen Flieger-Bund zusammen. Kurz darauf wurde in Frankfurt am Main der Verband der deutschen Flugzeugindustriellen gegründet. Damit war auch die direkte Verbindung zwischen der ILA und dem späteren Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI) hergestellt, die bis heute Bestand hat. Die Geschichte Berlin-Brandenburgs ist seit Lilienthals ersten Flugversuchen immer wieder mit Entwicklungen der nationalen und internationalen Luftfahrt verknüpft. Nicht von ungefähr fand daher die Nachfolgeveranstaltung der ersten ILA an der „Wiege des Menschenfluges“ statt.

  • Verkaufsschlager „Gelber Hund“

1912 bot die ALA (Allgemeine Luftfahrtausstellung) in Berlin in diesem historischen Umfeld eine Leistungsschau deutscher Flugtechnik. Alle bekannten Flugzeugwerke der damaligen Zeit waren dort präsent. Ein Highlight: August Eulers Doppeldecker „Gelber Hund“, an dem nach kürzester Zeit bereits ein Schild angebracht wurde mit der Aufschrift: „An einem Tage achtmal verkauft“. Großes Aufsehen erregte Rumplers Tauben-Limousine, das Modell eines Verkehrsflugzeuges für drei Passagiere mit voll verkleideter Kabine.

  • 1928: „Oktoberfest“ unterm Funkturm

Fast 20 Jahre nach der ersten ILA und zehn Jahre nach dem Ersten Weltkrieg gab es in Deutschland erneut eine Internationale Luftfahrtausstellung: im Oktober 1928, wieder in Berlin. Zu dieser Zeit feierte die Öffentlichkeit noch begeistert die erste Ost-West-Überquerung des Atlantischen Ozeans mit einer Junkers W 33 „Bremen“ mit der Besatzung Köhl, von Hünefeld und Fitzmaurice. Durch dieses Ereignis wurde auch die amerikanische Öffentlichkeit auf die Leistungen der deutschen Luftfahrttechnik aufmerksam und entsprechend groß war der Andrang zur ILA ’28 auf dem Messegelände am Kaiserdamm in Berlin. Unter dem zwei Jahre zuvor errichteten Berliner Funkturm präsentierte sich in drei Ausstellungshallen die Luftfahrtindustrie aus 19 Ländern. Rund 150 Flugzeuge, viele Triebwerke und nahezu alles, was mit der Fliegerei zusammenhing, konnte vom 7. bis 28. Oktober 1928 von Publikum und Fachwelt bestaunt werden. Alle deutschen Flugzeughersteller von Rang und Namen zeigten ihre neuesten Entwicklungen, vom leichten Sport- und Schulflugzeug BFW M 21 bis zum viermotorigen Dornier Superwal. Eine besondere Attraktion der ILA 1928 war ein Sternflug von 40 Flugzeugen mit dem Ziel Berlin-Tempelhof, auf dem damals 21 der gestarteten Maschinen tatsächlich dann auch landeten.

  • Neuanfang in Langenhagen

Als Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg 1955 seine Lufthoheit zurückbekam, war der Grundstein für eine „Internationale Reiseflugzeugschau“ gelegt, die 1957 im Rahmen der Industriemesse auf dem Flughafen Langenhagen gezeigt wurde. Sie war der Vorläufer einer mehr als dreißigjährigen ILA-Tradition in Hannover. Zunächst als Deutsche Luftfahrtschau, firmierte sie aufgrund der immer stärker werdenden internationalen Ausrichtung der Messe ab 1978 erstmals wieder unter ihrem traditionsreichen Kürzel von 1909 als „ILA“. Mit dem Besuch einer sowjetischen Delegation von Ingenieuren und Politikern auf der ILA ’88 und mit einer eindrucksvollen Präsentation der sowjetischen, ostdeutschen und osteuropäischen Luft- und Raumfahrtindustrie auf der ILA ’90 wuchs die Bedeutung der Ausstellung als Drehscheibe für den Ost-West-Dialog.

  • Zurück zu den Ursprüngen nach Berlin/Brandenburg

Durch die gravierenden politischen und wirtschaftspolitischen Veränderungen in Europa seit dem Fall der Berliner Mauer wurde der Umzug der ILA zurück an ihren historischen Standort möglich. Die ILA ‘92 (15.-21.6) stellte auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld nachdrücklich ihren Anspruch als eine der weltweit wichtigsten Luft- und Raumfahrtausstellungen unter Beweis. Gleichzeitig erhöhte sie ihre Attraktivität durch den alten und neuen Standort im Herzen eines immer enger zusammenrückenden Europas. Die ILA erhielt als östlichste Luft- und Raumfahrtmesse im Westen und westlichste Messe im Osten eine besondere Drehscheibenfunktion für die Ost-West-Kontakte im Aerospacebereich. 517 Aussteller aus 23 Ländern zeigten 134.281 Besuchern das aktuelle Angebot.

Die geschäfts- und marktorientierte Ausrichtung der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung führte bei der ILA ‘94 (28.5-5.6) zur Entwicklung des „ILA means business“-Konzepts. Dies umfasste neben der eigentlichen Fachausstellung der nationalen und internationalen Industrie mit 422 Aussteller aus 27 Ländern ein umfangreiches Konferenzprogramm ebenso wie das weltweit einzigartige East/West Aerospace Center, das bei der ILA ‘94 ins Leben gerufen wurde. Gleichzeitig bot die ILA mit dem Slogan „Airlebnis ILA“ den 141.000 Besuchern ein ausgesprochen publikumsattraktives Informations- und Showprogramm.

Damit war der Grundstein für die Erfolgsgeschichte einer der international bedeutendsten Aerospace-Messen gelegt. Mit der Rekordbeteiligung von 578 Ausstellern aus 30 Ländern zeigte die ILA ‘96 (13.-19.5) die gesamte Palette von Produkten und Dienstleistungen aus der Luft- und Raumfahrttechnologie. Das breitgefächerte Konferenzprogramm beinhaltete 59 Kongresse nationaler und internationaler Veranstalter. Das East/West Aerospace Center bewährte sich erneut als Katalysator für das Ost/West-Geschäft. Mit 240 Fluggeräten am Boden und in der Luft präsentierte die ILA das auf vergleichbaren Messen größte Angebot. 216.500 Besucher, darunter 75.000 Fachbesucher, strömten 1996 zum Ausstellungsgelände auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld.

Mit 825 Ausstellern aus 32 Ländern, über 226.000 Besuchern (davon 82.000 Fachbesucher) sowie 278 Fluggeräten war die ILA ‘98 (18.-24.5) die bis dahin größte und teilnehmerstärkste Veranstaltung. Sie bestätigte ihren Stellenwert als zentraler Marktplatz für alle Geschäftsfelder der Luft- und Raumfahrt, unter anderem auch mit der Bekanntgabe und Unterzeichnung von Geschäftsabschlüssen in zweistelliger Milliardenhöhe. Mehr als 50 Konferenzen wies das ILA-Kongressprogramm auf. Die Sonderausstellung „50 Jahre Berliner Luftbrücke“ würdigte die nach wie vor größte Lufttransport-Operation aller Zeiten in einer 1.500 Quadratmeter großen Sonderhalle.

Spektakuläre Geschäftsabschlüsse, mehr Fachbesucher aus dem In- und Ausland und ein starker Publikumsansturm: Die ILA 2000 (6.-12.6) erfüllte mit richtungsweisenden Entscheidungen in der europäischen Luft- und Raumfahrtindustrie die hohen Erwartungen der Branche und bot dem privaten Publikum mit einem Flugprogramm der Spitzenklasse die gesamte Faszination des Fliegens. Bei dreieinhalb Fachbesuchertagen strömten insgesamt 212.000 Besucher auf das Südgelände des Flughafens Berlin-Schönefeld. Die Anzahl der Fachbesucher erhöhte sich im Vergleich zur ILA ’98 auf 84.000 Fachbesucher. Bereits zur Messe-Halbzeit bilanzierten die Aussteller Verträge und Optionen im Gesamtwert von über 50 Milliarden DM. Damit stellte die ILA2000 ihre Rolle als wichtiger europäischer Handelsplatz für die gesamte Luft- und Raumfahrtindustrie eindrucksvoll unter Beweis. Mit einer Rekordbeteiligung von 941 Ausstellern aus 38 Ländern zeigte die ILA sieben Tage lang neben 316 Fluggeräten Produkte, Systeme und Dienstleistungen aus der gesamten Luft- und Raumfahrttechnologie.

Mit Geschäftsabschlüssen und Kooperationsvereinbarungen in Milliardenhöhe, 1067 Ausstellern aus 41 Ländern, 102.680 Fachbesuchern aus dem In- und Ausland und der Gesamtzahl von 215.150 Besuchern bestätigte die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung ILA 2002 (6.-12.5) erneut ihren Stellenwert als wichtiger europäischer Handelsplatz für die gesamte Luft- und Raumfahrtindustrie. Ein neuer Rekord von 340 angemeldeten Fluggeräten und ein Flugprogramm der Spitzenklasse rundeten das Bild ab. Rund 60 messebegleitende Konferenzen - darunter politische Leitveranstaltungen wie der "XIX. International Workshop on Global Security and the War on Terrorism", die Airbus-Ministerkonferenz und der "1. Internationale Parlamentariertag" unterstrichen den Kompetenz- und Qualitätsgewinn der ILA. Als Besuchsziel politischer Prominenz, angeführt von Bundeskanzler Gerhard Schröder, unterstrich die Fachmesse ihre Bedeutung als Plattform einer strategischen Schlüsselindustrie. Rund 3.400 Journalisten aus 70 Ländern berichteten von den Ereignissen auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung.

Ganz im Zeichen der Osterweiterung der NATO und der Europäischen Union stand die ILA 2004 (10.-16.5.), die von einer zuversichtlichen Stimmung hinsichtlich der Branchenentwicklung geprägt war. 201.500 Besucher wurden an den vier Fach- und drei Privatbesuchertagen registriert, darunter 105.200 Fachbesucher. Die ILA2004 wurde von so vielen hochrangigen Delegationen wie noch nie besucht. Bundeskanzler Gerhard Schröder, die Bundesminister Wolfgang Clement (Wirtschaft), Peter Struck (Verteidigung), Edelgard Bulmahn (Forschung) und Manfred Stolpe (Verkehr), der Koordinator der Bundesregierung für die deutsche Luft- und Raumfahrt, Ditmar Staffelt, sowie 120 Abgeordnete aus 22 europäischen Ländern wurden auf der Luftfahrtausstellung begrüßt. Insbesondere Spitzenrepräsentanten aus den neuen EU- und NATO-Ländern nutzten die ILA2004 zum Informationsaustausch. So beteiligten sich am „International Workshop on Global Security“ auch die Verteidigungsminister aus Bulgarien, Georgien, Litauen, Ukraine und der Türkei. Die vier für das Airbus-Programm zuständigen Minister aus Frankreich, Großbritannien, Spanien und Deutschland trafen sich zur Airbus-Ministerkonferenz. Die Luftwaffenchefs aus 19 europäischen Ländern, die in Deutschland akkreditierten Botschafter sowie die NATO-Botschafter aus Brüssel, die in Deutschland akkreditierten Militärattachés sowie zahlreiche wirtschaftspolitische Delegationen aus vielen europäischen Ländern, Nordamerika und Fernost informierten sich ebenfalls auf der ILA2004. Auf 65 Konferenzen erörterten rund 6.000 Fachleute aus allen Geschäftssegmenten der Luft- und Raumfahrt aktuelle Fragestellungen. 987 Aussteller aus 42 Ländern zeigten auf dem Südgelände des Flughafens Berlin-Schönefeld sieben Tage lang die aktuelle Palette an Produkten und Dienstleistungen aus der Luft- und Raumfahrttechnologie. 331 Fluggeräte, darunter Welt- und ILA-Premieren, wurden am Boden und in der Luft präsentiert.

Die ILA 2006 endete mit einem eindrucksvollen Besucherrekord. Mehr als 251.000 Besucher wurden vom 16. bis 21. Mai registriert, darunter 115.000 Fachbesucher. 1.014 Aussteller aus 42 Ländern präsentierten erstmals bei einer Laufzeit von sechs Messetagen Produkte, Systeme und Verfahren aus allen Bereichen der Aerospace-Industrie. Im Mittelpunkt des Interesses stand der Airbus A380, das größte jemals gebaute Verkehrsflugzeug der Welt, das täglich am Boden und in der Luft präsentiert wurde und die Publikumsmassen wie nie zuvor in seinen Bann zog. Neben Bundeswirtschaftsminister Michael Glos besuchten Verteidigungsminister Franz-Josef Jung, Innenminister Wolfgang Schäuble, Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee, Kanzleramtsminister Dr. Thomas de Maizière sowie die Regierungschefs von Brandenburg und Berlin, Matthias Platzeck und Klaus Wowereit, die ILA2006. Mehrere ausländische Minister besuchten die Messe mit hochrangigen Delegationen und unterstrichen die internationale Bedeutung der ILA2006. Dazu zählten vom Partnerland Russland der Katastrophenschutzminister Sergei Schoigu, der niederländische Verteidigungsminister Henk Kamp, der griechische Verteidigungsminister Evangelos Meimarakis, der französische Verkehrsminister Dominique Perben, der slowenische Verteidigungsminister Karl Erjavec, der albanische Verteidigungsminister Fatmir Mediu sowie der ukrainische Industrieminister Volodymyr Shandra. Darüber hinaus wurden auf der ILA2006 70 Parlamentarier aus 17 europäischen Ländern begrüßt. Partnerland der ILA2006 war Russland mit der größten Präsentation aller auf der ILA2006 vertretenen internationalen Beteiligungen. 4.100 Medienvertreter aus 70 Ländern berichteten umfassend über die fachlichen Schwerpunkte sowie die Publikumsattraktionen der ILA2006.

Vom 27.Mai bis 1. Juni 2008 werden mehr als 1.000 Aussteller aus über 40 Ländern zum wichtigsten Branchentreff des Jahres auf dem europäischen Kontinent erwartet. Partnerland der ILA 2008 ist Indien, das den größten Auftritt auf einer Aerospace-Messe außerhalb des Landes angekündigt hat. Mehr als 100 Messe begleitende Konferenzen und Workshops machen die ILA 2008 zu einem Ort für Spitzenbegegnungen der Politik, Wirtschaft, Verteidigung und Forschung. Über 300 Fluggeräte aller Größen und Kategorien werden am Boden und in der Luft präsentiert. Aber auch einzelne ILA-Segmente wie die ILA Spaceworld mit der Raumfahrthalle, das International Suppliers Center (ISC) oder das HeliCenter legen im Vergleich zur ILA 2006 zu. Die drei ersten ILA-Tage (27.-29.5.) sind ausschließlich für Fachbesucher geöffnet, während das Wochenende (30.5.-1.6.) vor allem ein spektakuläres Flugprogramm für das breite Publikum bietet.

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Pressekontakte :

Messe Berlin GmbH :

  • Michael T. Hofer, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Unternehmensgruppe

  • Wolfgang Rogall, Pressereferent,
    Messedamm 22, 14055 Berlin, Tel.: +4930 3038-2218, Fax: +4930 3038-2287

  • Geschäftsführung: Raimund Hosch (Vorsitzender), Dr. Christian Göke, Aufsichtsratsvorsitzender: Dr. Ralf Corsten

BDLI :

  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Steffen Leuthold -- Tel.: +4930 2061-4015 - Fax.: +4930 2061-4016l

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